Resilienz & Neugier – das unschlagbare Doppel für innovative und „enkelfähige“ Unternehmen

„Der wichtigste Charakterzug für den menschlichen Fortschritt ist die Neugier – der Wunsch zu lernen, zu erkunden und zu entdecken. Sie ist die Triebkraft für neue Möglichkeiten.“ Stefan Oschmann, CEO Merck KGaA

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Seminar-Aufzeichnung

Seminar-Beschreibung

  • Amazon wäre heute nicht erfolgreich, wenn sie weltweit nur eine neue Kaufhauskette aufgebaut hätten.
  • Trumpf würde nicht regelmäßig mit neuen technologischen Innovationen für Wirbel im Maschinenbau sorgen, wenn ihre Ingenieure nicht mit Neugierde am Werk wären.
  • Sono Motors aus München realisierte einen Gedanken, den alle von uns wahrscheinlich schon hatten – Warum tanken Autos nicht Solarstrom während der Fahrt?
  • Va-Q-tec aus Würzburg erfinden sich immer wieder neu – einfach, weil sie immer wieder neugierig auf neue Nutzen für ihre Kunden sind.

Neugierde ist der zentrale und oftmals vernachlässigte Treiber für Innovationen, ob in Produkte, Services, Prozesse oder Märkte.  Neugierde hilft, verkrustete Strukturen anders zu denken und überholte Spielregeln zu ändern. Ohne Neugierde wären wir nicht auf dem Mond gelandet und würden keine Lösungen für die dringlichen Probleme unserer Zeit finden können. Neugierde lenkt den Blick über den Tellerrand, das Denken aus der Komfortzone hinaus und regt die Kreativität an.

Neugierde kann allerdings verloren gehen. Sind Kinder von Natur aus oft sehr neugierig, geht diese Neugierde mit zunehmendem Alter oft Stück für Stück verloren. Aber ist diese Entwicklung unabwendbar oder gibt es Möglichkeiten, Menschen und Organisationen in der Wiederentdeckung ihrer Neugierde nachhaltig zu fördern und zu unterstützen?

Diese Frage beschäftigt seit Jahren immer mehr Wissenschaftler. So auch Prof. Stork und Team, die dem Geheimnis „Organisationaler Resilienz“ mit Neugierde auf den Grund gehen wollen. Und das schon lange nicht mehr im Elfenbeinturm der Wissenschaft, sondern im praktischen Austausch mit neugierig gewordenen Unternehmen.

So arbeiten Prof. Stork und Team derzeit mit Unternehmen wie der Merck KGaA, der Fink & Fuchs AG, der Schenk.de AG, der Kunzler Service GmbH, Vitronic Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH und auch dem Landkreis Darmstadt Dieburg an der Organisationalen Resilienz und der Bedeutung von Neugierde. Sie alle engagieren sich im Experimenttierraum – Projekt „ALLE im digitalen Wandel“, einem durch das BMAS geförderten Projekt zur Gestaltung der Arbeitswelt von Morgen. Hier wird Neugierde großgeschrieben! Es werden veraltete Arbeitsstrukturen neu gedacht, ein Raum für den gemeinsamen Austausch geschaffen und kreative Arbeitsräume jenseits der klassischen „vier Wände, Schreibtisch, Bürostuhl, Topfpflanze“ Atmosphäre geschaffen.

Gemeinsam mit den Projektpartnern haben Prof. Stork und Team die vier Dimensionen der Neugierde in eine „Neugierde – Entwicklungs-Matrix“ überführt und somit eine für den praktischen Einsatz nützliche Hilfe zur Förderung von Resilienz und Neugier geschaffen.

„Es ist möglich, dass Organisationen ihre Neugierde wiederentdecken!“ Davon sind Prof. Stork und Maximilian Grund nicht nur überzeugt! Sie haben handfeste betriebswirtschaftliche Beweise dafür. Beweise, die belegen, dass „wieder neugierig“ gewordene Unternehmen deutlich innovativer und erfolgreicher durch die Corona-Krise gekommen sind. Diese Unternehmen haben in der Krise erfahren, dass ihre Mitarbeitenden sich deutlich stärker engagierten und selbst in schweren Fahrwassern loyaler zum Unternehmen standen und stehen. Oder auf den Punkt gebracht:

Neugierde ist sowohl die Basis als auch ein wichtiger Treiber für die Resilienz von Unternehmen und Beschäftigten.

Dabei ist gar nicht so viel notwendig, um Unternehmen und Mitarbeitenden die Neugierde zu ermöglichen, mehr noch wiederentdecken zu lassen. Erfahren Sie im Online-Seminar mit Prof. Werner Stork und Maximilian Grund, mit welchen einfachen Maßnahmen Sie die Neugierde in Ihrem Unternehmen wiedererwecken, Ihr Unternehmen resilienter gegenüber den Herausforderungen der VUCA-Welt wappnen und wie Sie Antworten finden, deren Fragen Sie heute noch nicht einmal kennen.

Referenten

Prof. Dr. Werner Stork ist seit 2013 Professor für Management und Organisation, insb. HRM und Führung an der Hochschule Darmstadt (h_da). Seine Schwerpunktthemen sind nachhaltige Unternehmensführung, insb. Corporate Learning und Corporate Health sowie Innovations-, Change- and Transformation-Management. Er ist Direktor am Zentrum für nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik (www.znwu.de) und Mitglied im Steering Commitee des Forschungszentrums DKMI der h_da (www.fzdkmi.h-da.de). Werner Stork leitet die Forschungs- und Projektplattform „Resiliente Organisation der Digitalen Arbeit“ (RODA) sowie den BMAS-Experimentierraum „ALLE im digitalen Wandel“ (zusammen mit Prof. Dr. Pia Sue Helferich und Prof. Dr. Thomas Pleil). Er studierte VWL und BWL in Münster und Valdivia (Chile), promovierte 1999 am Institut für Genossenschaftswesen an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und war danach 14 Jahre in leitenden, teilweise geschäftsführenden Tätigkeiten in den Bereichen HRM und Marketing & Vertrieb tätig.

Maximilian Grund ist studierter Betriebswirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekt „ALLE im digitalen Wandel“ an der Hochschule Darmstadt. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, wie Unternehmen und Verwaltungen mithilfe neuer Arbeitsformen zukunftsfähig bleiben können. Darüber hinaus forscht und promoviert er in dem Bereich der organisationalen Resilienz.

Prof. Dr. Werner Stork

Prof. Dr. Werner Stork

Professor für Organisation und Management, insbesondere HRM und Führung Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Darmstadt

Maximilian Grund

Maximilian Grund

Hochschule Darmstadt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachbereich Wirtschaft

Moderatorin

Eva Schubert ist Referentin in der Abteilung Digitalisierung und Arbeitswelt im Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Ein aktueller Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die auf die Verbesserung der Qualität der Arbeit für Unternehmen und Beschäftigte zielt und damit auch deren Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft fördert. Sie begleitet in diesem Rahmen INQA-Förderprojekte und INQA-Experimentierräume, die neue Ansätze der Arbeitskultur und -organisation in der (digitalen) Transformation erproben und u.a. einen Fokus auf KI in der betrieblichen Praxis legen. 

Eva Schubert

Eva Schubert

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Referentin in der Abteilung Digitalisierung und Arbeitswelt