WAI 2.0 – Udo Kiel zählt zu den ersten Experten in der DACH-Region, die zum „Facilitator WAI 2.0“ ausgebildet wurden. Training und Zertifizierung wurden im Oktober 2015 durch Herrn Prof. Dr. Juhani Ilmarien (ehemaliger Direktor am FOHI) und seinem deutschen Kollegen Dr. Jürgen Tempel durchgeführt. Was ein „Facilitator WAI 2.0“ kann, können sie hier erfahren Facilitator WAI 2.0 (link)

„Good Work Longer Carrer“

Von dem Erhalt und der Förderung der „Arbeitsfähigkeit“ jeden Einzelnen in einem Unternehmen, hängt weit mehr als die Produktivität und der Profit ab. Es geht um die Sicherung der Werte und des Wertezuwachses in zukünftigen Perioden. Und damit um nicht mehr oder weniger, als die Überlebenschancen von Unternehmen in sich dynamisch verändernden Umwelten.

Produktivität und Profit sind im Wesentlichen lediglich aktuelle Kennzahlen zum Wert bzw. dem Wertzuwachs oder dem Wertverfall des Unternehmens und basieren dabei auf Ergebnisse aus vergangenen Perioden. Ähnlich, wie sich Technologien oder Märkte verändern – vielleicht nicht so dynamisch aber dafür umso valider prognostizierbar – verändert sich die Leistungsfähigkeit, die Agilität, die Innovationsfähigkeit oder auch Motivation der Beschäftigten im Berufsverlauf.

Bei weitem ist nicht mehr entscheidend wer das größte Unternehmen ist, sondern zunehmend wer das fitteste Unternehmen ist. Fit im Sinne von Anpassungs- und Veränderungsfähig. So verwundert auch nicht, dass Unternehmen wie Google, Amazon oder Alibaba innerhalb weniger Jahre zu den größten und umsatzstärksten Unternehmen der Welt geworden sind. Es verwundert nicht, dass Google nicht ganz auf dem Zenit seines Wachstums angelengt, bereits Google 2.0 erfindet und sich trotz mangelnder Konkurrenz neu erfindet. Anpassungsfähigkeit im Sinne von „Survival of the fittest“ wird entscheidend für das Wachstum sein. Allerdings eine hohe Agilität der Organisation wird ohne eine hohe Agilität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter nicht zu bewältigen sein. Das gilt für Alibaba, wie auch für die Gießerei um die Ecke.

Das faszinierende am WAI (Work Abiltiy Index) oder dem WWBI (Work Well Beeining Index) ist dabei, dass beide Konzepte nicht nach den Gründen forschen, was einen Menschen in der Arbeit schädigt, sondern danach geforscht haben, was Sie oder Ihn langfristig leistungsfähig, agil und motiviert bei der Arbeit hält. Was dazu beiträgt, dass der weitaus größte Teil der Belegschaft den Wandel nicht nur erleidet sondern aktiv gestaltet. Mehr noch, für beide Indexwerte liegen wissenschaftlich fundierte Zahlen vor, die Aufschluss über den Grad der Wertevernichtung, des –erhaltes oder der –steigerung erlauben. Sie sind anschlußfähig an die Bestrebungen zur Bewertung der Chancen und Risiken aus dem „Human-Kapital“.

Prof. Ilmarien und Dr. Tempel ist es nunmehr gelungen eine Methodik zu entwickeln, die mit nahezu 100% Sicherheit Unternehmen in die Lage versetzt, einen Prozess zu initiieren, der Schritt für Schritt die Organisation und die handelnden Akteure befähigt, im Dialog mit den Beschäftigten die Bedingungen für Agilität und Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dabei „stochert“ man nicht mehr im Nebel umher, sondern fokussiert und priorisiert Handlungs- und Maßnahmefelder und hinterlegt Maßnahmen mit messbaren Kennzahlen.

Die Aufgabe des Facilitators WAI 2.0 besteht gerade in der Vermittlung des praktischen Handwerkzeuges. Insofern ist der Facilitator WAI 2.0 nicht in erster Linie Berater sondern Befähiger zur Selbstanwendung.

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